Der Dorfplatz inmitten der Stadt.
"Wir gehen durch Weisens Gässel", oder: "Gleich bei Winters durch" - beides Bezeichnungen, die von den alten Debschwitzern gern gebraucht wurden und sich bis auf den heutigen Tag erhalten haben. Gemeint ist damit ein Fußweg der durch die Gärten bei der Kolonie Wiesestiftung führt und die Nordstraße mit der Debschwitzer Straße verbindet. Zur Linken strecken sich Scheunen und Wohngebäude eines großen Gutes, ehemals Eigentum des reußischen Staatsrates Wiese. Bewirtschaftet wurde dieses Gut einst ja
Artikel vom: 20.06.2002 | den ganzen Artikel lesen. | Den Artikel kommentieren.
Wissenswertes über Debschwitz – was unsere Altvordern über unser Dorf zu sagen hatten.
Debschwitz urkundlich Debschitz, Dobschwitz, 1533 Debschitzk, 1534 Dobschitz, im Volke Deschwitz, mittelgroßes Dorf, dicht an der Elster, in ebener, den Hochfluten des Flusses ausgesetzter Lage, ½ Stunde SWS, von Gera, an der Chaussee von da nach Weida, mit dem Hauptteile längst an einer Ostwestdorfstraße zwischen der Chaussee und der Elster erbaut, umfaßt samt einigen neuen Häusern auf dem rechten Elsterufer 1 Gemeindehaus, 40 Privathäuser mit 17 Scheunen, in 88 Haushaltungen 374 ( 1861 : 274
Artikel vom: 12.02.2002 | den ganzen Artikel lesen. | Zu den Kommentaren.
Das Geraer Schützenwesen
Im Mittelalter, als der Adel sich noch gegenseitig befehdete, siedelten sich viele Leute, besonders Gewerbetreibende, am Fuße der festen Burgschlösser oder in deren Nähe an. Sie begaben sich damit gewissermaßen in deren Schutz und flüchteten dorthin mit ihrer Habe bei Überfällen und Angriffen. Die Burgen selbst erweiterten sich durch Ansiedlungen, deren Besitzer wurden Bürger genannt und übernahmen
Artikel vom: 15.01.2002 | den ganzen Artikel lesen. | Zu den Kommentaren.
Schadenstiftende Schwarzkünstler
In Stübnitz verstand es der alte Müller vortrefflich,
die Diebe von seinem Eigentum fernzuhalten. Wer ihn bestohlen hatte, mußte
das Diebesgut zurückbringen, ob er wollte oder nicht. Der Dieb sah ihn
dann schon von weitem, vor Schadenfreude lachend, in der Haustür stehen
und den armen Sünder erwarten.
Der böse Zauberer verstand aber auch die schwarze Kunst,
Dieben eine Krankheit anzuhexen, die kein Arzt zu heilen imstande war. Doch
es
Artikel vom: 26.03.2001 | den ganzen Artikel lesen. | Den Artikel kommentieren.
Ein schwarzer Bock
Ein Besenstock,
Die Ofengabel, der Wocken Reißt uns geschwind,
Wie Blitz und Wind,
Durch sausende Lüfte zum Brocken.
Ludwig Hölty.
Von ganz anderer Wesensart als der menschliche Schwächen
und charakterliche Fehler bestrafende schalkhafte Zaubermeister ist der in vielen
Sagen auftretende Schwarzkünstler. Auch er ist im Besitz "übernatürlicher
Kräfte", die ihn aber zur Ausübung der menschenfeindlichen schwar
Artikel vom: 26.03.2001 | den ganzen Artikel lesen. | Den Artikel kommentieren.
ältere Texte:
26.03.2001 | Die Freveltat des Amtsverwalters | kommentieren.
26.03.2001 | Der Drache | kommentieren.
20.02.2001 | Das Recht im Wirtshaus - zweiter Teil | kommentieren.
20.02.2001 | Das Recht im Wirtshaus - erster Teil | kommentieren.
20.02.2001 | Das Feldschlößchen | kommentieren.
29.01.2001 | Debschwitz ? Debschwitz ! | kommentieren.
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